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Medizinrecht für Patienten – Bundesweit. Parteiisch. Erfahren.

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Telefon: +49 751 3529735

Wir schützen bundesweit – und immer parteiisch – Patienten und Unfallopfer – seit fast 25 Jahren.

Wir

  • führen für unsere Mandanten oft langwierige Kämpfe um das Schmerzensgeld.
  • erkämpfen besonders hohe Schadenersatz-Summen.
  • bremsen die Macht der Gutachter.
  • häufen Erfahrungen an mit hart umkämpften Patientenrechten.
  • verhandeln vor Gericht unnachgiebig über die oft streitige Aufklärungspflicht der Ärzte.
  • verhandeln vor Gericht unnachgiebig über die Beweislast im Arzthaftungsverfahren
  • bekämpfen an der Seite unserer Mandanten die Verjährung von Ansprüchen.
  • vermindern das dramatische medizinrechtliche Risiko von Unfällen.
  • warnen vor dem Risiko von Krankenhausaufenthalten selbst.

Suchen Sie hier Ihr Stichwort:

25 Jahre Medizinrecht auf Patientenseite

Unsere neun Grundüberzeugungen:

1. Über 90 % aller Arzt-Behandlungen sind fehlerfrei.

Unser Gesundheitssystem ist weltweit anerkannt für seinen professionellen medizinischen Standard. Zu Recht, meinen wir. Nachgewiesene Arztfehler führen zu Arzthaftung.

4. Individuell: Anspruch auf Schadenersatz und Schmerzensgeld

Wir verwenden z.B. einen aufwändigen 60 Fragen-Katalog, um Erwerbsschaden oder Haushaltsführungsschaden zu ermitteln (später Bestandteil unserer Schadenersatzforderung).

7. Richter und Gutachter sind oft auf der Seite der Ärzte.

Arzthaftungsprozess: Fehlende Sachkunde der Richter und parteiisch („arztfreundlich“) agierende Gutachter treffen auf verzweifelte Kläger. Wir treten detailverliebt, kenntnisreich und – in der Sache – hart auf.

2. Kein Patient ist Ärzten gegenüber hilflos ausgeliefert.

Aufgeklärte Patienten (v)erlangen Aufklärung durch ihren Arzt. Ein Aufklärungsformular reicht nicht, und der Arzt muss die Aufbewahrungsfrist aller Unterlagen einhalten.

5. Die Angst der Patienten ist die Freude der Versicherer.

Kläger in einem Arzthaftungsprozess veröffentlichen ihren Leidensdruck, berichten von Fälschung der Patientenakte oder verfehlter Aufklärung. Wer seine Rechte nicht einfordert, bereichert Versicherungen.

8. Strategie hilft gegen Verjährung von Ansprüchen.

Erst wenn der medizinische Laie erkennen kann, dass seine Beschwerden durch einen Behandlungsfehler verursacht sind, beginnt die Verjährung zu laufen.
Details

3. Nur wer seine Rechte kennt, kann sie einfordern.

Patienten dürfen z.B. Einsicht in Behandlungsunterlagen nehmen, bei der Sicherungsaufklärung Fragen stellen und einen Übersetzer vom Arzt verlangen, wenn sie kein Deutsch verstehen.

6. Vorbereitung ist Basis für unsere Verhandlungserfolge.

Wurden Sie über die Behandlungsalternative aufgeklärt? Ist die OP lege artis durchgeführt oder ist ein grober Behandlungsfehler im Spiel? Schaffen wir im Arzthaftungsverfahren die Beweislastumkehr?

9. Der tägliche Kampf um Patientenrechte lohnt sich.

Jeder ärztliche Eingriff ohne rechtswirksame Aufklärung und Einwilligung des Patienten ist Körperverletzung – und damit eine Straftat.
Fehlerhafte Aufklärung ist ein Behandlungsfehler.

25 Jahre als Patientenanwälte

Medizinrecht ist für uns Patientenrecht:

Unsere leicht verständlichen Aufsätze zum Patientenrecht:

Unsere Mandanten werden zu „Medizinisch-Rechtlichen Mitwissern“!

Informierte Patienten sichern sich selbst ab.
Sie beantragen Einsicht in Behandlungsunterlagen, verlangen Kopien – besonders des Behandlungsvertrags und gesonderter Arztverträge – und unterschreiben gar nichts, was sie nicht verstehen – oder was „verdächtig schnell“ geht.

Manche Patienten kommen mit bereits beachtlichem Wissen zu uns.
Sie haben diese Webseite gelesen.
Wir unterstützen umfassend das Patientenwissen über Rechte und über diverse medizinische Interventionen.

Jeder kann sofort Patient werden, und keiner wünscht sich das.

Wer Patient ist, vertraut auf die Leistungen seiner professionellen Helfer.
In der Regel ist dieses Vertrauen gerechtfertigt: Kliniken und Ärzte, Krankenschwestern, REHA-Personal und viele weitere Betreuer sorgen in Deutschland für einen hohen medizinischen Betreuungsstandard.
Doch jeder von ihnen kann Fehler machen.
Das Bundesgesundheitsministerium schätzt, dass in Deutschland jährlich bis zu 170.000 Fehlern aufgrund ärztlicher Behandlungen passieren.
Leid Tragender ist immer zuerst der Patient.

Das Patientenrechtegesetz

Das im Februar 2013 in Kraft getretene Patientenrechtegesetz sorgt bereits für mehr Offenheit und Transparenz.
Es bestimmt u.a., dass Krankenkassen und Pflegekassen ihre Versicherten bei Verdacht auf einen Behandlungsfehler unterstützen müssen.

Mehr dazu

Unsere Mandanten sind Opfer von Behandlungsfehlern

Unsere Mandanten sind durch ärztliche Behandlungsfehler beeinträchtigt, geschädigt oder gestorben; oft führen Angehörige das Mandat. Viele unserer Mandanten haben

  • sich von Ärzten und Haftpflichtversicherern verunsichern oder gar einschüchtern lassen
  • die ihnen zustehenden Rechte nicht gekannt
  • die ihnen zustehenden Informationen nicht bekommen
  • trotz größter Beschwerden erst sehr spät Maßnahmen eingeleitet
  • Ärzten und Krankenhauspersonal zu viel geglaubt
  • zunächst geglaubt, dass sie gegen Ärzte und Haftpflichtversicherer keine Chance haben
  • sich zunächst nicht von einem spezialisierten Fachanwalt für Medizinrecht beraten und vertreten lassen

Patientenverfügung

Jeder kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, wichtige Fragen nicht mehr selbst beantworten zu können. Das Betreuungsrecht beantwortet die Frage, wer die Entscheidungen trifft, wenn eigenverantwortliches Handeln nicht mehr möglich ist.
Jeder kann im Voraus schriftlich über das „Ob und Wie“ medizinischer Maßnahmen für ihn selbst entscheiden.
Und das Jahre im Voraus!
Die Verfügung muss rechtssicher sein! Formulare im Internet sind oft fehlerhaft und führen zu ungewollten Komplikationen in der Echtsituation.

Bitte informieren Sie sich direkt beim Gesundheitsministerium.

Vorsorgevollmacht

Jeder kann Jahre im Voraus schriftlich eine andere Person bestimmen, die für seine Interessen eintritt, sobald er selbst das nicht mehr kann.
Die Verfügung muss rechtssicher sein! Formulare im Internet sind oft fehlerhaft und führen zu ungewollten Komplikationen in der Echtsituation.

„Wir lieben den Kampf um Patientenrechte vor Gericht. Und wir hassen ihn. Er artet in Krieg aus.“

(Rechtsanwalt Jochen Beyerlin 2009)

Rechtsanwälte Jochen und Elke Beyerlin,
Fachanwälte für Medizinrecht, Ravensburg

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Anmelden: kanzlei@beyerlin.de
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Wir freuen uns auf Sie:


Rechtsanwalt Jochen Beyerlin
Fachanwalt für Medizinrecht, Ravensburg


Rechtsanwältin Elke Beyerlin
Fachanwältin für Medizinrecht, Ravensburg

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Ein Aufklärungsfehler als Behandlungsfehler

Der Arzt muss nicht nur über Risiken eines Eingriffs aufklären. Bei der „therapeutischen Aufklärung“ informiert er über die Zeit danach: Künftige Therapien, Verhaltensmaßregeln und Risiken sowie über Methoden und Verlauf der künftigen Behandlung und Diagnose.