Informationen von Ihren Fachanwälten für Medizinrecht - seit 25 Jahren auf Patientenseite.
Während einer Schwangerschaft, wollen die Eltern möglichst frühzeitig erfahren, ob das Kind an einem genetischen Defekt leidet. Mit der Amniozentese kann das Kind auf Gendefekte (z.B. Trisomie 21) untersucht werden.
Die Amniozentese ist eine Untersuchungsmethode, mit der Gendefekte beim Kind erkannt werden können. Der Schwangeren wird mit einer feinen Nadel Fruchtwasser abgenommen.
Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, ein Kind mit einem Gendefekt zu gebären. Deswegen ist eine Amniozentese sinnvoll, wenn
Wenn der Arzt die Schwangere nicht auf die Möglichkeit eines Gendefekts beim Kind und die Möglichkeit einer Amniozentese hinweist, kommt der Arzt seiner Pflicht zur therapeutischen Sicherungsaufklärung nicht nach.
Der Patient muss in verständlicher Weise über alle für die Behandlung wichtigen Umstände (z.B. Therapie, Diagnose etc.) aufgeklärt werden. Das bezeichnet man als therapeutische Sicherungsaufklärung.
(Jochen Beyerlin, Fachanwalt für Medizinrecht)
Rechtsanwälte Jochen und Elke Beyerlin, Fachanwälte für Medizinrecht, Ravensburg
Anmelden: kanzlei@beyerlin.de Telefon: +49 751 3529735 Skype: live:j.beyerlin


Wählen Sie Ihre Kategorie.

