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Sind die Nieren nicht mehr in der Lage, das Blut eines Menschen von giftigen Stoffen zu reinigen, kommt die Dialyse zum Einsatz. In seltenen Fällen kann es jedoch zu einer Dislokation der Dialysenadel kommen.
Bei der Dislokation der Dialysenadel handelt es sich um eine seltene Komplikation während der Dialysebehandlung. Dabei verrutscht die (ordnungsgemäß) befestigte Nadel.
Um eine Dislokation der Dialysenadel zu vermeiden, muss der Arzt vorbeugende Maßnahmen treffen.
Trifft der Arzt keine vorbeugenden Maßnahmen und klärt er den Patienten nicht darüber auf, dass eine Fixierung des Arms möglich ist, kann das als Behandlungsfehler eingestuft werden (OLG Hamm 16.02.2016, Az.: I-26 U 18/15, 26 U 18/15).
Verstirbt der Patient wegen der Dislokation der Dialysenadel, können seine Angehörigen alle seine Ansprüche weiter geltend machen.
(Jochen Beyerlin, Fachanwalt für Medizinrecht)
Rechtsanwälte Jochen und Elke Beyerlin, Fachanwälte für Medizinrecht, Ravensburg
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