Epilepsie

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Der Begriff Epilepsie bezeichnet das epileptische Syndrom.
Es wird je nach Anfallsart oder Kombination der Anfallsarten definiert.
Bei den Anfällen ist die Kommunikation der Nervenzellen untereinander gestört,
wobei auch die Funktion der Nerven während eines Anfalls gestört ist.

Beim tonisch-klonischen Anfall (Grand mal) kommt es zum Sturz mit unkontrollierten
Verkrampfungen des ganzen Körpers mit einer eventuellen Blaufärbung = tonische Phase.
Im Anschluss treten grobe Zuckungen des ganzen Körpers auf = klonische Phase.
Bewusstseinspausen, sogenannte „Absencen“, werden oftmals nicht erkannt. Der Betroffene
ist nicht ansprechbar, ansosnten aber ruhig und unauffällig.
Andere Anfälle beinhalten Zuckungen einzelner Gliedmaßen ohne Bewusstseinsverlust oder
auffällige Verhaltensweisen ohne Auftreten von Zuckungen.

Bei der Diagnose ist wichtig, andere Auslöser wie z.B. Tumore oder Medikamente auszuschließen.
Sie erfolgt meist mit Hilfe von EEG und MRT.
Die Behandlung kann je nach Fall medikamentös oder mittels Epilepsiechirurgie erfolgen.
Unterstützend sind bestimmte Diäten und Psychotherapie möglich.

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