Warum ein Medizinrechtler nach einem Verkehrsunfall?

Die Situation ist prekär: Opfer von Verkehrsunfällen erleiden weitere Komplikationen durch Versicherungen!
Denn diese berechnen die Entschädigungen für Unfallopfer nach Jahre alten Tabellen – und nicht nach Einzelfall.
Aus diesem Grund benötigen Unfallopfer neben einem Verkehrsrechtler immer auch einen Medizinrechtler!
Versicherungen versuchen, Ihre Beschwerden klein zu reden und argumentieren damit, dass Sie Ihre Beschwerden erfinden oder übertreiben (aggravieren).
Die Gerichte sind nur zum Teil interessiert, orientieren sich dann aber wieder an Entscheidungen anderer Gerichte aus den so genannten Schmerzensgeldtabellen aus den vergangenen Jahrzehnten.

Unsere Philosophie:

Wir vertreten bundesweit aus Überzeugung ausschließlich das Opfer, niemals den Verursacher eines Unfalls oder dessen Haftpflichtversicherung.

Wir sind hoch spezialisiert und erfahren bei der Regulierung von schwereren und schwersten Unfällen.

Wir sind aufgrund langer Erfahrungen mit Ihren Sorgen vertraut. Wir können Ihnen deswegen sagen, wie es weitergehen wird und was wir gemeinsam konkret tun.

Unsere Aufsätze:

Wir setzen nach einem Unfall alle Ihre berechtigten Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld durch.

• Aufsatz „Schadenersatz
• Aufsatz „Schmerzensgeld

Unsere Fragebögen

Wir sind auf Ihre Mithilfe angewiesen, um erfolgreich in der Verhandlung zu argumentieren. Bitte füllen Sie sehr detailreich diese Bögen aus.
(Gern sind unsere geschulten Assistentinnen behilflich; einfach anrufen: 0751 3529735)

Hier ist unser Patienten – Fragebogen.
Hier ist unser Unfallopfer – Fragebogen.

Vertrauen Sie uns!

19 Jahre im Medizinrecht – das heißt für uns: 19 Jahre konsequent auf Patentenseite. Wir regulieren individuelle Personenschäden nach schweren Unfällen.
Konkrete, individuelle Schmerzensgeldansprüche bringen ganz andere Zahlen hervor als allgemeine Schmerzensgeldtabellen.
Wir liefern die vollständige individuelle Regulierung Ihres Schadens.
Unser Mitarbeiterin geht mit Ihnen am Telefon etwa 60 zusätzliche Fragen durch, die in keiner Tabelle aufgeführt sind.

Die Phalanx durchbrechen

Der Streit geht immer darum, was angemessen ist.
Unsere Aufgabe ist es, diese Phalanx der Verweigerung zu durchbrechen. Sowohl dem Sachbearbeiter der gegnerischen Haftpflichtversicherung wie auch den Richtern müssen Ihre Betroffenheit, Ihr Leid, Ihre Schmerzen ganz klar und deutlich gemacht werden.
Beiden muss klargemacht werden, welche Folgen es hat, wenn Sie durch einen Unfall querschnittsgelähmt sind und im Rollstuhl sitzen; wenn Sie einen Angehörigen pflegen müssen; wenn Sie Tag für Tag mit Schmerzen aufstehen und Ihr Leben verbringen müssen.

Dies stellen wir – mit 19 – jähriger Erfahrung auch darin! – den Gegnern mit Bildern, konkreten Beschreibungen Ihrer Leiden, Ihrer Ängste, Ihrer Isolierung und Ihrer Hilflosigkeit dar.

In Gerichtsverfahren sorgen wir dafür, dass Sie im Gerichtssaal anwesend sind und genügend Zeit erhalten, Ihre Leiden genau zu schildern.

1. PKW-Unfall

Bei einem Pkw-Unfall ist zunächst zu berücksichtigen, dass jeder Insasse des Pkws eigene Ansprüche hat. Häufig argumentierende Haftpflichtversicherer damit, dass die Deckungssumme aus dem Vertrag überschritten werde. Hier prüfen wir sehr sorgfältig die Versicherungsbedingungen. Wir erheben dagegen auch den Einwand des Vorwegbefriedigungsrechts. Aufgrund dieses Rechts kann der Geschädigte in der Regel darauf bestehen, dass seine Ansprüche zuerst reguliert werden und die anderen Anspruchsberechtigten, wie z.B. Sozialversicherungsträger hinten anstehen müssen.

Argumentiert der Sozialversicherungsträger mit einer angeblichen Abtretung der Ansprüche, ist genau zu prüfen, ob diese Abtretung wirksam ist oder nicht.

Versicherer erheben auch gerne den Einwand des Mitverschuldens. Hier sollen dem Geschädigten angebliche eigene Fehler angelastet werden, was zu einer Verminderung der Haftungsquote führen soll.

Durch eine sorgfältige Unfallrekonstruktion versuchen wir in jedem Einzelfall, die Mitverschuldensquote so gering wie möglich zu halten.

Auch die Argumentation der Versicherer, dass bei korrektem Verhalten des Geschädigten der Unfall vermeidbar gewesen wäre, widerlegen wir gemeinsam mit Ihnen durch eine sorgfältige Unfallrekonstruktion.

2. Motorradunfall

Bei Motorradunfällen gilt zunächst dasselbe. Auch geschädigte Motorradfahrer haben sämtliche Ansprüche auf Schadenersatz und Schmerzensgeld [Link] wie alle anderen auch. Bei der Rekonstruktion des Unfalls ist aber sorgfältig darauf zu achten, dass bei der Geschwindigkeitsermittlung die Geschwindigkeit beider Fahrzeuge, also die des Motorrades und die z.B. des entgegenkommenden Pkws mitberücksichtigt werden. Auch das Bremsverhalten des Motorrads (die Versicherungen argumentieren sehr häufig damit, dass der Motorradfahrer eine Vollbremsung hätte machen müssen) ist angemessen zu berücksichtigen. Die Bremsverzögerung, ABS und ähnliche Parameter sind zu Gunsten des Geschädigten zu berücksichtigen.

Zudem ist die Frage der Vermeidbarkeit des Unfalls sorgfältig zu prüfen. Hier argumentieren die Versicherer sehr häufig fälschlicherweise damit, dass der Motorradfahrer früher hätte reagieren müssen und dies mit einer Vollbremsung. Dies ist nicht richtig. Die Frage, wann der Motorradfahrer reagieren muss, ist eine juristische Frage nicht in einem Sachverständigengutachten zu klären. Außerdem muss der Maßstab immer eine Bremsung sein, die der Motorradfahrer auch beherrschen kann.

Eine sorgfältige Unfallrekonstruktion muss auch die Frage enthalten, ob der Motorradfahrer das Licht eingeschaltet und den Helm getragen hat. Wenn dies der Fall war, ist der Mitverschuldenseinwand sehr häufig vom Tisch.

3. Fahrradunfall

Auch beim Fahrradunfall gelten die obigen Grundsätze. Auch hier ist die Frage des Mitverschuldens und die Frage der genauen Unfallanalyse sorgfältig zu klären. Wichtig ist hier, dass wir zusammen mit Ihnen möglichst schnell eine Spurensicherung am Unfallort vornehmen.

4. Zugunfall/Busunfall

Bei der Regulierung von Schadenersatz-und Schmerzensgeldansprüchen nach Busunfällen oder Zugunfällen regulierende Haftpflichtversicherer besonders zurückhaltend. Unfallopfer aus Reisebussen z.B. werden gerne pauschal mit niedrigen Abfindungssummen abgespeist. Entsprechende Abfindungserklärungen werden gerne kurz nach dem Unfall den Geschädigten oder der Hinterbliebenen zur Unterschrift vorgelegt. Hier beraten und vertreten wir unsere Mandanten und sorgen dafür, dass die Ansprüche auf Schadenersatz und Schmerzensgeld [Link]korrekt in voller Höhe reguliert werden.

Wenn Angehörige bei einem Unfall sterben, ergeben sich Ansprüche für die Hinterbliebenen. Wir sind sehr erfahren darin, diese Ansprüche zu regulieren.

Bei Unfällen kommt es immer wieder vor, dass einzelne Geschädigte Musterklagen anstrengen. Hier beraten und vertreten wir unsere Mandanten besonders sorgfältig. Der Anschluss an derartige Musterklagen ist riskant und führt häufig dazu, dass die konkreten Beeinträchtigungen des Geschädigten nicht ausreichend substantiiert dargelegt werden. Man erhält dann zu niedrige Abfindungsbeträge.

Bei Unfällen in Reisebussen ist bei der Frage des Mitverschuldens zu prüfen, ob der Reisebus mit Sicherheitsgurten ausgestattet war oder nicht. Die Frage der genauen Unfallanalyse spielt auch hier eine erhebliche Rolle.

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