intrauteriner Fruchttod

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= Totgeburt
Sie kann auf verschiedene Ursachen zurückgeführt werden, darunter Fehlbildungen, Chromosomenbesonderheiten, schwerwiegende fetale Erkrankungen, Sauerstoffmangelversorgung durch eine unzureichende Funktion des Mutterkuchens oder dessen vorzeitige Ablösung sowie durch Nabelschnurkomplikationen, wie Nabelschnurknoten, Nabelschnurvorfall und straffe Nabelschnurumschlingung.
Zu weiteren möglichen Ursachen für einen Kindstod im Mutterleib gehören Infektionen wie Listeriose, Toxoplasmose und Zytomegalie, Erkrankungen wie Eklampsie, HELLP-Syndrom und Diabetes mellitus, Drogen- und Alkoholmissbrauch, Fehlbildungen der Gebärmutter, seltene Komplikationen wie der Gebärmutterriss und die Fruchtwasserembolie.
Wird der intrauterine Fruchttod verspätet diagnostiziert kann es zu einer verstärkten Blutungsneigung mit daraus resultierender lebensbedrohlicher Verbrauchskoagulopathie führen.

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Achtung: Wir raten unseren Mandanten von langwierigen Schadenersatzprozessen in manchen Totgeburtsfällen dringend ab; zu mächtig ist die Trauer, und zu mager das Ergebnis.
Vor 15 Jahren hatten wir zuletzt einen solchen Fall vor Gericht. Die damals erstrittene vergleichsweise minimale Schadenersatzsumme brachte unsere Mandanten erst recht in eine Depression, weil der erstrittene „Gegenwert“ des toten Kindes so gering war.

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