Hirnschädigung

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Fall (OLG 21.05.2003 – AZ: 3 U 122/02): Ein Kind hat infolge eines grob fehlerhaften Geburtsmanagements eine schwerste hypoxische Hirnschädigung erlitten und bietet das Bild eines völlig hilflosen, praktisch blinden und tauben Menschen mit einer schwersten Schädigung bzw. weitestgehenden Zerstörung seiner Persönlichkeit sowie der Wahrnehmungs- und Empfindungsfähigkeit, dessen Leben sich auf die Aufrechterhaltung vitaler Funktionen, die Bekämpfung von Krankheiten und die Vermeidung von Schmerzen beschränken wird, so ist ein Schmerzensgeld in Höhe von 500.000 Euro angemessen.
Nach dem Urteil des Landgerichts Gera (06.05.2009 – AZ: 2 0 15/05) ist ein Schmerzensgeld in Höhe von 600.000 € angemessen, wenn das Kind infolge einer Unterversorgung mit Sauerstoff im Zusammenhang mit der Geburt schwerst körperlich und geistig behindert, beidseitig blind, bettlägerig und an ein Atemüberwachungsgerät angeschlossen ist.

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