Herzinfarkt

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Der Myokardinfarkt, auch Herzinfarkt, ist ein akutes und lebensbedrohliches Ereignis infolge einer Erkrankung der Herzens.
Der Rettungsdienstes konzentriert sich zunächst auf eine möglichst rasche Erkennung von Akutgefährdung und Komplikationen.
Dazu gehört eine zügige klinische Untersuchung mit Blutdruckmessung und Auskultation von Herz und Lunge.
Nur ein schnell angefertigtes Zwölf-Kanal-EKG-Elektrokardiogramm lässt den ST-Hebungsinfarkt erkennen und erlaubt die Einleitung der dann dringlichen Lysetherapie und eine Katheterbehandlung, möglichst in der stroke unit von Kliniken.
Um Herzrhythmusstörungen sofort erkennen zu können, wird eine kontinuierliche EKG-Elektrokardiogramm – Überwachung (Rhythmusmonitoring) begonnen und zur Medikamentengabe eine periphere Verweilkanüle angelegt.

Die medikamentöse Therapie zielt in der Akutsituation auf eine möglichst optimale Sauerstoffversorgung des Herzens, die Schmerzbekämpfung und eine Vermeidung weiterer Blutgerinnselbildung.
Verabreicht werden in der Regel Nitroglycerin-Spray oder -Kapseln sublingual und Morphinpräparate, Acetylsalicylsäure und Clopidogrel sowie Heparin intravenös.
Sauerstoff (O2) wird nach den aktuellen Leitlinien der ERC nur noch bei niedriger Sauerstoffsättigung des Bluts verabreicht.
Hausärzte und Ärzte des Bereitschaftsdienstes übersehen die Symptome oftmals (oder verwechseln sie mit denen von TIA), was ein (grober) Behandlungsfehler ist.

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