Halsvenenstau

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Die äußere Drosselvene ist eine Vene im Halsbereich. Sie verläuft oberflächlich, direkt unter der Haut, in ihr fließt der überwiegende Teil des Blutes aus dem Kopfbereich. Sie vereinigt sich am Venenwinkel mit der inneren Drosselvene und der Schlüsselbeinvene.
Die Drosselvene ist unter der Haut leicht erkennbar und kann leicht mit dem Finger aufgestaut werden. Sie läuft beim Menschen quer über den Brustmuskel, Schlüsselbein und Schädelbasis. Der Kopfnickermuskel von oben innen schräg nach unten außen. Je nach Körperlage ist der Füllungszustand des Gefäßes sehr variabel. Im Liegen oder in Kopftieflage ist das Gefäß gut gefüllt. Im Sitzen ist das Gefäß praktisch leer. Ist das Gefäß auch im Sitzen gefüllt spricht man von einer Halsvenenstauung. Diese kann durch eine lokale Abflussstörung des Gefäßes, meist aber durch einen venösen Aufstau vor dem rechten Herzen bedingt sein, einer Rechts- Herzinsuffizienz. Mittels Computertomografie ( CT) und Kernspin (NMR) können die Halsvenen gut dargestellt werden. Prinzipiell können die Halsvenen auch mittels Kontrastmittel im Röntgen
dargestellt werden. Da man dazu das Gefäß weit oben punktieren müsste und der Ultraschall viel einfacher durchzuführen ist, ist die Röntgendiagnostik der Halsvenen unüblich.

Wenn durch den behandelnden Arzt, bei erkennen einer Halsvenenstauung, nicht die geeigneten Untersuchungen zur sicheren Diagnose der Ursache veranlasst wird, ist das ein Behandlungsfehler.

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