Anastomoseninsuffizienz

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=Aufreißen oder Undichtwerden einer Verbindung zwischen zwei anatomischen Strukturen (Anastomose), z.B. auch einer OP-Naht.
Der Übertritt von Inhalt des Magen-Darm-Traktes in die freie Bauchhöhle führt, wenn nicht umgehend erkannt und behoben, zur lebensbedrohlichen Peritonitis. In weniger dramatischen Fällen entwickelt sich lokal ein Abszess („gedeckte“ Anastomoseninsuffizienz) oder eine Fistel im Verlauf einer zuvor vorhandenen Drainage.
Anastomoseninsuffizienzen in der Gefäßchirurgie führen zu mitunter lebensbedrohlichen Nachblutungen, gelegentlich auch einem Aneurysma.
Es handelt sich fast immer um einen Notfall, der eine rasche OP verlangt.
Geschieht dies zu spät, liegt oft ein grober Behandlungsfehler vor.

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